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Uni - Blog



oder auch "a Day at the Uni"








Dieses Blog erzählt den Tagesausflug zum Schülertag der Technischen Universität Dortmund und versucht den Tag auch für diejenigen erlebbar zu machen, die nicht daran teilnehmen konnten.


01.Dec.2008 by "artur.rau@t-online.de" - THEMA - Simulationssoftware
In dem Workshop „Simulationssoftware" ging es darum, verschiedene Szenarien aus dem echten Leben zu simulieren. Als Beispiel wurde ein Postunternehmen gewählt. Wir sollten testen, ob ein Kassierer, drei Kassierer oder ein schneller Kassierer am schnellsten Kunden bedienen kann. Das Ergebnis lautete, dass der schnelle Kassierer am schnellsten ist, da er für schnelle Kunden (somit Kunden, die ein kleines Paket haben) nicht lange braucht. Dies haben wir anhand der Simulationssoftware gesehen, da man dort die Anzahl der Kunden eingibt und er einen Simulationsablauf startet und dann die Werte ausgibt. By Artur & Kevin
01.Dec.2008 by El Casei - THEMA - Vier gewinnt, oder Entwicklung von Spielstrategien
Wolltet ihr nicht auch schon einmal eine eigene künstliche Intelligenz entwickeln und euch fehlt, bis jetzt, eine passende Programmiersprache oder Oberfläche um dieses recht komplexe Thema umzusetzen? Kein Problem, denn bei diesem Lehrgang haben wir mittels des hauseigenen Programms Strategien für "Vier Gewinnt" entwickelt, welche gegeneinander angetreten sind. Das Programm wurde von Studenten der TU Dortmund am Lehrstuhl für Informatik in Java geschrieben. Man benötigt dank dessen Hilfe keine Vorkenntnisse in einer Programmiersprache um eine Strategie zu entwickeln, sondern kann mittels einer leicht verständlichen graphischen Oberfläche verschiedene Module einbinden. Somit entsteht sehr Fluchs und einfach eine Spielstrategie, welche sich, mehr oder minder, gut gegen andere behaupten können. Diese Strategien arbeiten nach einem Bewertungsprinzip für die einzelnen Spalten, das heißt, jede Spalte wird entsprechend ihrer eingebetteten Module entscheiden, ob sie nun gut (sie erhält mehr/positive Punkte) oder weniger gut (sie erhält weniger/negative Punkte) ist. Am Ende der Auswertung "wirft" das Programm einen Stein in die bestmögliche Spalte. Nach einer kurzen Einweisung in eben jenes Programm, haben wir unsere eigenen Strategien entwickelt und in einem zwei-ründigen Wettbewerb gegeneinander antreten lassen. In der ersten Runde traten die Strategien ganz normal gegeneinander an. Nach der Auswertung wurde die beste Strategie vorgestellt. In der zweiten Runde konnten wir unsere Strategien erneut überarbeiten und versuchen die beste Strategie mit einer Gegenstrategie zu schlagen. Für jeweils eine Runde hatten wir 10 Minuten Entwicklungszeit. Zum Schluss hatten wir noch ein Spiel der besten Strategie der Entwickler (leider war diese nicht im Turnier als Gegner enthalten) gegen eine rudimentäre "Vier Gewinnt" Implementierung in C, welche ein Schüler des Berufkolleg Technik Remscheid mitgebracht hatte. Diese "BTR-Strategie" beruht darauf, Muster auf dem Spielfeld zu erkennen und ggf. zu erweitern oder zu zerstören. Bei dem Testspiel hatte die "Uni-Strategie" dann doch nach einem spannenden Spiel gegen die "BTR-Strategie" gewonnen. Für ein Rückspiel blieb leider keine Zeit mehr, da es dann doch schon zu spät war und wir schnellstmöglich zum Bahnhof mussten um die Heimreise anzutreten. An dieser Stelle sei noch einmal für alle gesagt, die immer eine Idee suchen ihre Programmierfähigkeiten auszubauen oder einfach Spaß an so etwas haben: Probiert doch einmal euer eigenes "Vier Gewinnt" in einer Sprache eurer Wahl zu implementieren! Für alle "Vier Gewinnt" Interessierten, hier der Verweis auf die Projektseite: http://connectit.cs.uni-dortmund.de/ -- |- sincerely, |- Dennis "El Casei" Schwiderek
16.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - Wenn Bienen tanzen
Hier ging es darum ein Stauproblem aufzulösen. Das Problem welches heutzutage entsteht ist ein "Ping-Pong" Problem. Bspw auf der Strecke Bochum Dortmund. Dies ist möglich über die A42 und über die A46. Das Navi-System schickt idR alle über die A42. Wenn es dort zu einem Stau kommt, schicken ALLE Navis ihre Fahrzeuge über die A46. Dann ist dort der nächste Stau vorprogrammiert. Wenn man alle Fahrzeuge gleichmäßig verteilen würde, gäbe es garkeinen Stau. Wie bekommt man so etwas hin? Nun man macht es wie die Bienen und überlässt es keiner zentralen Stelle, zu entscheiden wohin gefahren(-flogen) wird, sondern überlässt die Entscheidung dem einzelnen Fahrzeug. Dazu teilt jedes Fahrzeug den Fahrzeugen in seiner Umgebung Ziel und Fahrtroute mit. Aus den empfangenen Daten ermittelt das System selbständig eine optimale Route und teilt diese wieder den anderen mit. Dasselbe Prinzip wird auch bei modernen Routing-Strategien bei Betriebssystemen angewendet / erforscht. Dort hat man diesselben Probleme auf der Datenautobahn.
16.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - Detektion handschriftlicher Texte in Videos
Dieses Thema sollte auch unseren Schülern der Unterstufe irgendwann bekannt vorkommen. Es geht um die Auswertung von Bilddateien. Das bedeutet eine DigiCam liefert ein Bild. Dieses Bild wird dann ausgewertet, indem zunächst das Bild "gefilter" wird und anschließend mit einem recht einfachen Algorithmus versucht wird ein Bild zu erkennen. In der linken Abbildung sehen wir das Pixelmuster eines Bildes. Jetzt fängt man oben links an zu zählen und schaut immer ob der Grauwert des Pixels einen gewissen Wert überschreitet. Wenn das der Fall ist wird dieser Pixel mit einer Zahl versehen. Um zu entscheiden welche Zahl, schaut man sich die benachbarten Felder an. Wenn dort bereits ein Pixel mit markierter Zahl vorhanden ist, dann bekommt der Pixel die Zahl des Nachbarpixels. Ansonsten wird die nächsthöhere Zahl gewählt. Damit erreicht man eine Unterteilung des Bildes in zusammengehörige Bildbereiche. (rechte Grafik) Diese Bildbereiche werden nachher als Text identifiziert und mit Hilfe von OCR übersetzt. Eigentlich ganz einfach, oder?
14.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - Approximation mit Hilfe von Volumennetzen
Bei dieser Arbeit ging es darum für Menschen, die eine Operation benötigen festzustellen, wie man em besten operieren kann, ohne dass Nachfolgeschäden auftreten. Dazu musste ein Muskel dreidimensional nachgebildet werden. Viele von Euch kennen bereits eine 3D Erstellung mit Computerprogrammen, wenn man jedoch einen echte Muskel nachbilden will, dann ist dies etwas aufwendiger. Dazu schneidet man eine Gewebeprobe in hauchdünne Scheiben und scannt diese ein. Aus diesen Scheiben entsteht ein Modell (linke Abbildung). Anschließend wird dieses Modell mit lauter kleinen Würfeln gefüllt, die dieses Modell möglichst genau ausfüllen (rechte Abbildung). Weil dies nicht hundertprozentig gelingen kann, nennt man dies auch Approximation. Zweck dieser Anwendung ist herauszufinden, wo man Gewebe schneiden darf und wo nicht.
12.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - 3rd
Die Vorlesung hatte zum Inhalt "Embedded Systems". Bei dieser Vorlesung ging es hauptsächlich um die Hardware-Grundlagen der Mikrocontroller bei der Verwendung in "Embedded Systems", d.h. bei der Verwendung in Sensoren und Aktoren bspw. in der Fahrzeugelektronik. Während der 90-minütigen Vorlesung, in der keine Rückfragen erlaubt waren, wurden sehr viele Aspekte angesprochen. Der Vortrag begann bei der Signalverarbeitung vom Sensor bis zum Aktor. Dann wurden Aufbau und Funktionsweise von Sensoren besprochen, u.a. Funktionsprinzip eines Beschleunigungssensors. Im Anschluss ging es direkt weiter mit den technischen Details eines A/D Wandlers und des D/A Wandlers. Dabei wurden Komparatoren und Widerstandsnetzwerke benutzt. (bekannt aus EP, nicht wahr). Weiter ging es mit der Energieeffizienz (Integrale in Mathe) und dem Zusammenhang zwischen Anzahl Operationen pro Energieeinheit (arithmetische Folgen aus Mathe). Danach ging es weiter über Entwicklung und Spezialisierung verschiedener PC-Chips und wo deren Einsatzzwecke liegen und wie man den Einsatz optimieren kann. Dabei kamen dann Scheduling Algorithmen zum Einsatz (macht man in BN). Fazit war, warum nicht jeder Intel-Chip einfach für jede Anwendung sinnvoll ist. Insgesamt war dies eine Vorlesung aus dem 5. Semester und erstaunlicherweise konnten unserer Schüler sogar folgen, weil es garnicht so weit weg von dem Stoff am BTR entfernt gewesen ist. Schöne Grüße an Hr. Martini, Hr. Löseke, Hr. Kreiskott, Hr. Wieschermann
12.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - 2nd
Nachdem wir erfolgreich in Dortmund angekommen sind, ging es erstmal darum die Veranstaltung zu finden. Daher haben wir uns an die freundlichen Studenten gewandt. Die haben uns auch zielsicher zum Hörsaalgebäude gelotst. Dort wurden wir direkt freundlich empfangen und konnten direkt mit einer Vorlesung starten.
12.Nov.2008 by Klaus Rosanowski - THEMA - 1st
Schwierig war bereits der Start. Gemeinsame Abfahrt ab Remscheid Hbf war schon nicht zu schaffen, weil ein gewisser Herr KK nicht in der Lage war den Fahrplan zu lesen. Trotzdem haben wir alle den richtigen Zug in Oberbarmen bekommen und dort ist Hr. Kreuer auch mit zugestiegen.

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Last update:
October 08. 2018 08:46:35